Deutsches Handy

GSM Netze gibt es in Japan nicht, ohne UMTS-Handy geht hier also gar nichts. Auch ein Quad-Band Handy hilft nicht weiter.

Die EU hat per Regulierung günstigere Roaming-Preise in Europa durchgesetzt, dennoch berechnen die deutschen Netzbetreiber für das Roaming in Japan immer noch sehr hohe Summen. Preise von 3 € pro Minute und mehr sind keine Ausnahme. Wie man günstiger aus Japan nach Deutschland telefoniert steht hier.

Wer in Japan viel telefonieren möchte, sollte sich überlegen ob er sich nicht doch ein japanisches Handy zulegen möchte.

Hier eine Übersicht der deutschen Netzbetreiber und ihrer Roaming-Spezialitäten.

Vorsicht

Für alle Anbieter gilt: Roaming außerhalb der EU kann dramatisch ins Geld gehen. Mir ist kein Anbieter bekannt, der seinen Kunden überschaubare Kosten beim Roaming außerhalb der EU anbietet.

Telekom

  • Roaming mit NTT DoCoMo und SoftBank, Sprachdienste und SMS. (UMTS-Handy erforderlich)
  • Relax Holiday“ oder „Smart Traveller“ gelten nicht in Japan
  • Ausschließlich Geschäftskunden können die „Asien Option“ buchen. Gespräche ab 2 Minuten sind damit etwas weniger teuer als mit dem Standard-Tarif.
  • Für das Roaming ist ggf. ein Handy zu leihen. Informationen zum Roaming in Japan mit NTT DoCoMo.

Vodafone

  • Roaming mit SoftBank, Sprachdienste und SMS (UMTS-Handy erforderlich)
  • Das „Reiseversprechen“ gilt auch in Japan, damit kann man (vereinfacht ausgedrückt) zu den gleichen Konditionen telefonieren wie in Deutschland, zzgl. 0,75 € pro Gespräch Diese Option ist nur für AltTarife verfügbar und kann nicht mehr gebucht werden.
  • Das „ReisePaket Plus“ bietet keine Vorteile in Japan.
  • Für den Preis eines „ReisePaket World kann man sich auch eine Prepaid-Karte in Japan zulegen.

O₂

  • Roaming mit SoftBank und NTT DoCoMo, Sprachdienste und SMS (UMTS-Handy erforderlich)
  • Keine Roaming-Option für Japan
  • Laut „Hinweisen aus der Bevölkerung“ gilt das gleiche für E-Plus und BASE